Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig

kunstmuseum basel

 

Skulpturensaal. Figuren und Reliefs für die Ewigkeit
seit 25. Januar 2022

Im neu gestalteten und lichtdurchfluteten Skulpturensaal präsentieren wir unsere Sammlung griechischer Plastiken aus archaischer, klassischer und hellenistischer Zeit sowie römische Marmorkopien von berühmten griechischen Werken, die einen Überblick über die Entwicklung der antiken Skulptur vermitteln. Ein Schwerpunkt liegt auf den idealisierten, nach strengen Proportions- und Schönheitsregeln geschaffenen Körpern des 5. und 4. Jhs. v. Chr.
Götter und Göttinnen, athletische Helden und kokettierende Mänaden zeigen sich neben Dichtern und Philosophen, Herrschern und anderen historischen Figuren, deren aufwendig gestaltete Grabreliefs von ihrer damaligen gesellschaftlichen Stellung zeugen.
Die Figuren und Reliefs sind für die Ewigkeit gedacht und daher aus kostbaren Materialien wie Marmor oder Bronze gefertigt. Diese kulturelle Zeugnisse erfreuen noch heute mit zeitloser Ästhetik und bildhauerischen Glanzleistungen.

 

tierisch! Tiere und Mischwesen in der Antike
noch bis 19. Juni 2022

In der Sonderausstellung «tierisch! Tiere und Mischwesen in der Antike» tauchen die Besucher*innen in das Reich der wilden Tiere und furchteinflössenden Mischwesen ein, die seit jeher unsere Fantasie beflügeln. Sie erfahren eingangs vom Stellenwert der Tiere, die in den antiken Kulturen zugleich Lebensgrundlage und Gefahrenquelle sind, vor der sich der Mensch schützen muss. 
Der Kernbereich der Ausstellung befasst sich mit den bekanntesten Mischwesen und monströsen Kreaturen, wie den Kentauren, den Greifen, der Sphinx und der Chimaira. Diese hybriden Wesen haben ihren Ursprung im Vorderen Orient und in Ägypten. In Griechenland werden sie zum Symbol für eine fremde, gefährliche und chaotische Welt, gegen die sich die Zivilisation behaupten muss. Diese Rolle nehmen oft zivilisatorische Helden wie Herakles und Theseus ein. Als Vertreter der Menschen und der Norm begegnen sie in zahlreichen Mythen den Gefahren bringenden Ungeheuern und bekämpfen sie durch Mut, Kraft aber auch List. Der letzte Teil der Ausstellung zeigt diesen ewigen Kampf zwischen Gut und Böse und erklärt die Bedeutung dieser Kämpfe in der Vorstellungswelt der antiken Kulturen.

«tierisch!» ist eine Kooperation von vier Basler Museen: dem Museum der Kulturen Basel, dem Antikenmuseum Basel, dem Pharmaziemuseum der Universität Basel und dem Historischen Museum Basel. www.tierischbasel.ch

 

Ave Caesar! Von Römern und Barbaren am Rhein
23. Oktober 2022 bis 30. April 2023

Die Ausstellung zeigt die Bedeutung des Rheins für die frühe Geschichte unserer Region und ganz Europas. Bereits in der Antike ist dieser Fluss eine wichtige Handelsroute und Verkehrsachse quer über den Kontinent. Die Ausstellung hebt zunächst die epochale Zäsur hervor, die durch Caesars Feldzüge (58–51 v. Chr.) entstand. Thematisiert werden zudem die politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Rheingebiet und den Hochkulturen des Mittelmeerraumes vor Caesars Zeit. Der Fluss dient dabei als roter Faden, um spannende Aspekte der Kontakte zwischen dem aufstrebenden Imperium Roms und den ansässigen Stämmen der Gallier und Germanen links und rechts des Ufers aufzuzeigen.

 

Ägypten. 3000 Jahre Hochkultur am Nil
1. Januar bis 31. Dezember 2022

Die Ausstellung «Ägypten. 3000 Jahre Hochkultur am Nil» entführt Besucher*innen in eine der ältesten Hochkulturen der Menschheit. Über 600 Exponate erzählen vom Leben im Reich der Pharaonen, von den Freuden und Mühen des Alltags, vom Leben nach dem Tod und von der faszinierenden Welt der Götter. Über 31'000 Personen sind dem Reiz der im 2021 neu inszenierten Werke aus dem Land der Pharaonen bereits erlegen, dessen reiche Kultur in sechs Themenbereichen mit audiovisuellen Präsentationstechniken immersiv, multimedial und interaktiv nachgezeichnet wird.

Ähnliche Artikel

Cookie Hinweis

Wir verwenden Cookies auf unserer Webseite. Mit der Nutzung unserer Webseiten erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.